Zweiundzwanzig

IMG_1332Zweiundzwanzig ist die Zahl der Fragen, die mich an meinem diesjährigen ersten Sommerurlaubsmontag ereilte. Also bereits gestern.
Nicht von den Kollegen, das wäre erstens hier nicht der Rede wert und zweitens hätte ich darauf wohl sowieso nicht reagiert. Wahrscheinlich nicht, da ich prinzipiell schon Fragen beantworte, die mir gestellt werden. Es zumindest versuche.
So wie beim #LiebsterBlogAward der mich gestern gleich mit einem Doppelschlag ereilte. War ja klar, wenn ich mal nicht so viel online bin, dass das gleich wieder welche ausnutzen.
In diesem Fall warfen Dana und der mit dem lockigen Bart fast gleichzeitig mit dem Stöckchen nach mir. Zum vierten und fünften, oder sogar zum sechsten und siebten Mal schon. Statistik liegt mir ja allgemein nicht so.

Die Regeln scheinen gleich geblieben zu sein.

1. Erwähne den Nominierer mit einer Verlinkung
2. Beantworte Fragen
3. Stelle neue Fragen
4. Nominiere wieder welche.

Bis Punkt drei gehe ich heute dann mal mit. Die Punkte 1. und 2. gibt es sogar jeweils im Doppelpack. Die Fragen allerdings, die ich dann weiter unten in den virtuellen Orbit puste, darf bitte jeder aufgreifen, der sich traut. Jede natürlich auch. Fühlt euch also nominiert. Alle!


Ladies First, also erstmal die Fragen von Dana:

1. Bist du eher ein Morgen- oder ein Abendmensch?

In erster Linie bin ich wohl ein Mensch. Also ein Tagesmensch. Dann aber lieber am Morgen. Darf auch ruhig noch dunkel draußen sein. Abends falle ich dann doch oft mal in das Sofakoma.

2. Wie kaufst du ein? Mit Einkaufsliste oder lässt du dich im Supermarkt inspirieren?

Inspirieren? Einkauf ist Kunst? Nun, sicher nicht für mich. Liste, ja … im Kopf, der ist groß genug. Oft.

3. Werbung im Fernsehen oder Zeitschriften. Beeinflussen sie dein Kaufverhalten oder eher nicht?

Nöh, eher nicht.

Oder doch, klar. Nur eben anders herum. Ich vermeide Produkte, deren Reklame mich ungewöhnlich stark nervt. Müsli zum Beispiel kaufe ich so gut wie gar nicht mehr, oder Hallenbäder und Wurstschnitten.

4. Welche Rolle spielt Musik in deinem Alltag? Gibt es ein Lied, das eine wichtige Rolle in deinem Leben spielt? Wenn ja, welches? (Wenn du magst, erzähle die Geschichte zu diesem Lied.)

Himmel! Das würde das Internet sprengen. Musik spielt(e) immer eine Rolle in meinem Leben, wenn sie denn Seele hat. Und ja es gibt Geschichten zu und mit Musik, aber meine Tastatur ist ja auch schon sehr alt und klapprig …

5. Wie wichtig sind Dir Pflanzen in deinem Zuhause?

Joar, sagen wir mal so: Die Kakteen überleben drinnen wohl. Meistens.
Den „grünen Daumen“ hat die Holde dann wohl doch eher als ich. Draußen sprießt hier ja, aufgrund des ewig währenden Landregens, alles hübsch von allein.

6. Bist du Weihnachtsliebhaber oder Weihnachtshasser? Wann beginnen deine Vorbereitungen für diese Feiertage?

Die Adventszeit nehmen wir ganz gerne her, um ein paar Dinge immer wieder so zu machen. Zunehmen zum Beispiel, und Plätzchen backen.
Ja, den Jahreswechsel, Mittwinter, Jul und die damit verbundenen kurzen Tage gestalten wir uns und den Kindern schon eher traditionell.
Aber eben erst dann, und nicht schon Mitte September.

7. Thema Urlaub: Lieber Abenteuerurlaub, Bildungsreise oder Erholungsurlaub? Lieber Strand, Berge oder Großstädte?

Urlaub ist für mich immer Erholung, egal ob Berge, Strand, Stadt oder daheim. Wenn ich dann bei dem einen oder anderen Abenteuer noch was lerne, umso besser. Ist aber kein Muss.

8. Welchen Wunsch würdest du dir gern erfüllen?

Wünsche sind ja immer so eine Sache. Ein paar Dinge werde ich mir wohl noch anschauen, bevor ich hier abtrete. Das lass ich aber auf mich zukommen. Allerdings wäre der Weltraum schon recht cool, die Erde mal so im Ganzen sehen, den Mond mit dem linken Zeigefinger anstupsen.

9. Bist du eher Optimist oder Realist?

Optimistischer Realist und realistischer Optimist. Das schließt sich bei mir nicht aus.

10. Glaubst du an Wunder und Zeichen? Oder brauchst du für Unerklärliches eine wissenschaftliche Begründung?

Ich denke nicht, dass es etwas völlig Unerklärliches gibt. Ich denke aber auch nicht, dass es für alles eine wissenschaftliche Begründung gibt. Derzeitig jedenfalls nicht.

11. Was bedeutet Glück für dich persönlich?

Der Moment. Jeder einzelne.


Und nun zu dem Kerl mit den 72 Locken:

1. Was hat euch bewogen einen Blog zu starten?

Die Holde fragte, ob ich nicht lieber das Internet zuschwallern will, statt stundenlange Monologe im Wohnzimmer zu halten.  Also schwallerte ich.

2. Seht ihr gezielt fern, oder läuft die Glotze nur zur Berieselung nebenbei?

Gezielt, ich lass ja auch nicht eine Mikrowelle oder die Dusche nebenher laufen.

3. Wie “beschafft” ihr euch Neuigkeiten, die euch interessieren? Internet, Printmedien, Rundfunk oder Fernsehen?

Radio spielt bei mir durchaus noch eine große Rolle, Internet auch. Print manchmal.

4. Wieviel Zeit am Stück fahrt ihr in Urlaub, um euch richtig erholt zu fühlen?

Nun, da ich bereits in Ostfriesland wohne, brauche ich ja nicht sehr weit fahren.
So 10 min? Mit dem Rad.

5. Fahrt ihr im Alltag lieber Auto, ÖPNV, Fahrrad oder geht ihr lieber zu Fuß?

Auto. Ist eben sehr viel Gegend hier. Und Wind, dauernd von vorne, und der Regen.
Okay, manchmal nehme ich auch das Rad. Im Urlaub.

6. Lest ihr lieber oldschool auf Papier oder lieber digital?

40/60

7. Trinkt ihr lieber Kaffee oder Tee? (Ehrlich sein!)

Morgens Kaffee, nachmittags lieber Tee.

8. Wo und zu welcher Zeit hättet ihr gerne gelebt?

So um die letzte Jahrtausendwende herum, also ab 1972 in etwa. Das war ja ne ziemlich coole Zeit damals.  Oh!

9. Seht ihr lieber Action- oder lieber Autoren-Kino?

Ich mag gar keine Kinos. Daheim habe ich bisher sehr wenige Filme ganz zu Ende geschaut. Wie gesagt, Sofakoma.

10. Wieviel Zeit verbringt ihr am Tag mobil, zu hause und im Büro im Internet?

Ganz klar, niemals mehr als 24 Stunden.
Realistisch kann ich das gar nicht sagen. Das Radio läuft ja auch übers Netz, und der Kühlschrank. Nee, der Kühlschrank nicht, aber der E-Book-Reader und der Fernseher.
Ich nutze das Netz eben, so wie ich es gebrauchen kann. So wie einen Fön… nee… blödes Beispiel…
Obwohl, wie viel Zeit verbringen wohl Haarmenschen in der Woche mit einem Fön?

11. Haltet ihr 11 Fragen auch für zu viel, wenn man sich selbst welche ausdenken soll?

Ja, in jedem Fall. Zehneinhalb hätten es sicher auch getan, oder neundreiviertel.


Wer sich traut, darf die nun folgenden Fragen gerne in seiner Wurst verblog… öhem … dem Blog verwursten.

1.      Wattwandern lieber barfuß oder in Gummistiefeln? (Lackschuhe sind keine Option!)
2.      Kneipenbesuch eher mit Gandhi oder mit Gandalf?
3.      Was kann an Politik korrekt sein?
4.      Welches Handwerk beherrschst Du keinesfalls, würdest es aber gerne?
5.      Wie viele Schallplatten (die runden Dinger aus Vinyl oder Schellack) besitzt Du noch?
6.      Als Instrument würdest Du lieber Tuba oder Panflöte spielen?
7.      Welches Tier kannst Du nicht willentlich mit bloßen Händen berühren?
8.      Wie viele Tage am Stück hattet Du in Deinem Leben nichts zu essen?
9.      Wie oft hast Du Deinen Turnbeutel damals wirklich vergessen?
9¾   Wie alt ist Dein ältester Gebrauchsgegenstand?
10½ Warum tust Du Dir das hier gerade freiwillig an? Ist doch nun wirklich kein Zwang.


Und ja, es bleibt okay für mich, mich ab und zu mit Fragen zu löchern. Ab und zu!  Zumindest seid ihr euch diesmal einig, dass es mindestens zweimal elf sein müssen, da ich mich ja sonst sicherlich langweile.

Bleibt  Okay!

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Eine Antwort zu Zweiundzwanzig

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