Kompatibilität

Die „Menschliche Inkompatibilität“ wirft der Blogideekasten aktuell als Stichwort aus.
Nun, da hab ich eine recht einfach gestrickte Meinung.
Ich denke, der Mensch an sich ist einfach inkompatibel. So grundsätzlich schon.
Zu seiner Umwelt, seinem Umfeld, zu Pflanzen, Tieren, anderen Menschen. Ja, auch zu sich selbst, bisweilen.
Inkompatibel zu Wasser. Obgleich er zu einem Großteil selbst aus Wasser besteht, kann der Mensch im Wasser nicht gut (über)leben. In der Luft auch nicht. Also, so hoch oben. Freihändig.
Selbst bodenständig an und auf der Erde wäre der Mensch ohne seine technischen Krücken wohl eher nur so mittel in der Nahrungskette. Schlimm?

Eher nicht. Durch diese vielen großen und kleinen Inkompatibiltäten entwickelt sich der Mensch. Passt sich an, negiert, forscht, interagiert, richtet sich ein. Lebt.
Mit einem Faustkeil soll das alles ja mal angefangen haben und mit der letzten Keynote ist es bestimmt auch noch nicht vorbei. Noch lange nicht.
Dank unserer mangelnden Kompatibilität.

Situationen in denen der Mensch verträglich erscheint, sind dann bei näherer Betrachtung doch eher Konstrukte aus Kompromissen und/oder einem technologischen Vorteil, der ausgelebt wird. Zumindest aber zeitlich und örtlich begrenzt. Begrenzt kompatible Erscheinungen befinde ich grundsätzlich für inkompatibel.

Woran das liegt, darf sich jeder selbst beantworten.

Als Denkanstoß will ich mit einem Zitat von Mahatma Gandhi schließen.

Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

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Eine Antwort zu Kompatibilität

  1. Myriade schreibt:

    Schönes Zitat und passt perfekt auf die derzeitige Lage in der Welt !

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