Umhängebeutel

In knapp 100 Stunden geht sie nun also los, die kleine Reise nach Amsterdam. Mit der großen Tochter. Ihrer Aussage nach, das wohl schönste Konfirmationsgeschenk.
Nun, was soll sie ihren Eltern auch sonst erzählen? Allerdings plappert sie schon andauernd davon. Der Plan für die knapp 50 Stunden dort steht noch nicht in allen Details, aber im Großen und Ganzen. Das sollte wohl auch genügen.
Die töchterlichen Wünsche werden sich sicher auch noch ändern. Etwas.
Sie packte heute auch schon. Also, teilweise. Und sie wird dann natürlich wieder bis zur letzten Minute damit beschäftigt sein, bloß nichts zu vergessen. Ich dagegen werde sicher wieder bis zur letzten Minute damit warten, überhaupt etwas einzupacken. Aber Teile davon, die stehen jetzt schon fest.
Klar, zwei Unterhosen, Zahnbürste und Wechseljeans. Socken, Regenschirm, Badeschlappen, T-Shirts. Das ist alles schnell gegriffen und eingepackt. Auch das Notebook ist fix im Rucksack verschwunden, es gibt ja WLAN, und vielleicht tippe ich dort auch noch etwas für euch ins Internet. Aber darum geht es hier gar nicht.

Ich will euch heute mal einen kleinen Einblick gewähren, was ich sonst noch so mitnehme. Das, was nicht im Rucksack ist, sondern in meinem Umhängebeutel.
Auch, weil der Frau Quadratmeter sicher noch einige Tascheninhalte von euch fehlen. Also, macht da ruhig mit, ihr habt ja noch bis Samstag Zeit. Dies hier läuft bitte außer Konkurrenz. Ich packe ja auch was ein, und nicht aus. Klar.

Olympus Pen E-PL5 mit Objektiven und Samsung WB350F

Klick macht groß

Also, was tüddel ich nun für ein Wochenende so zusammen?
Einen Fotoapparat, klar. Ich nenne die PEN ja gerne mal Kamera. Ist sie auch, hat sogar Objektive. Richtige.
Das 12 mm lass ich mal daheim, genau wie die große Spiegelreflex und den noch größeren Fotorucksack. Ich meine, es sind nur zwei Tage und 14-42mm sollte Weitwinkel genug sein. Man muss bestimmt nicht mehr Fotoausrüstung mitschleppen, als nötig. Auch nicht wesentlich mehr an Gegenwert, als Anreise und Unterkunft kosten. Das 60mm kann aber mit, gleich drauf. Das ist auch etwas lichtstärker. Auch für abends und/oder drinnen. Und das 40-150mm als Tele sollte auch reichen. Falls ich doch mal eine noch längere Brennweite brauche, wird es eben die Zweitkamera mit ihrem Superzoom tun müssen. Akkus und Ladegeräte sollten selbstverständlich sein. Ersatzspeicherkarten auch. Ein kleines Stativ kann nie schaden, und das Cullmann nimmt nun wirklich kaum Platz weg. Aufsteckblitz, man weiß ja nie, aber nur der ganz kleine.

Samsung Galaxy Tab3 7.0 mit Amsterdam-Stadtplan

Klick macht groß

Den Stadtplan habe ich diesmal auf dem Tablet. Und auf dem Handy. Beides auch in offline. Das ist für mich schon so eine Art  Premiere, weil ich eigentlich viel lieber auf Papier herum falte.
Da ich nun aber diese recht  übersichtliche Stadt schon etwas kenne, sehe ich mich auch nicht andauernd mit dem Tablet vor der Nase herumspazieren. Mal sehen, ob das was wird.
Und was.

Moleskine City-Notebook, Cahier Heft, externer Akku, Taschenlampe und Stifte

Klick macht groß

Powerbank, klar. Für das Handy, und das Tablet, und die Kameraakkus, und als Taschenlampe, falls Stromausfall ist. Lieber noch ne Taschenlampe extra. Licht ist immer wichtig. Das bereits mehrfach benutzte Moleskine City-Notebook von Amsterdam. Da wäre zur Not auch noch ein rudimentärer Papierplan der Stadt enthalten. Zum Kritzeln.
Einen grünen Stift? Ich benutze für mehrfache Reisen in dem Buch einfach verschiedene Farben. Schwarz und Blau waren schon. Diesmal ist eben grün dran. Bleistift und ein leeres Cahier-Heftchen. Analog notiert es sich einfach für mich am schnellsten und unkompliziertesten.

Tupperdosen, Wasserflasche und Papiertaschentücher

Klick macht groß

Wasserflasche, auch klar. Trinken ist wichtig. Immer.
Die Tupperdosen? Nun, vielleicht so eine kleine Marotte von mir. Eine ganz kleine. Dinge regensicher unterbringen können. Später irgendwas dann doch noch aufessen wollen. Eine Tupperdose ist nie weg, genau wie die Packung Papiertaschentücher. Das ganze Zeug stopfe ich nun mehr oder weniger elegant in meine Elefantentasche, die ich liebevoll aber dafür völlig phantasielos „Umhängebeutel“ getauft habe. Fertig ist die Herrenhandtasche.

Fertig? Nichts zum Lesen während der Bahnfahrt? Abends?
Ist alles auf dem Tablet. Genau wie Musik. Einen extra MP3 Player habe ich seit geraumer Zeit auch gar nicht mehr. Es gibt ja genügend andere Möglichkeiten ein Hörbuch, einen Podcast oder eben Musik zu hören. Ansonsten bin ich aber schon eher ein Freund von diesen Nur-eine-Funktion-dafür-dann-aber-richtig-Geräten. Merkt man mir aber kaum an, also darf ich das. Und schließlich muss ich die knapp zweieinhalb Kilo mit mir herumtragen.

Und ja, Kopfhörer habe ich immer in einer meiner Hosentaschen, oft sogar zwei davon. Sennheiser  meist. Ich kann ja auch nichts dafür.

Dieses #AMS515 könnte dann von mir aus sofort starten.

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