Stöckchen

Ein Stöckchen also, einen ganzen Stock gar, hat sie mir da hingehalten.
Die Katja, zum Gedanken drüber springen lassen. Danke dafür, das bekomme ich schon noch weitergewuppt.
Das Stöckchen, klar.
Okay, ist auch nicht so fürchterlich schwer, da ich ja schon mal die eine oder andere Zeile lese. Immer öfter eben auch mittels ekeltronischer Tinte (kein Tippfehler). So wie gestern Abend. Also ist die Erfüllung des geäußerten Wunsches etwas schwierig, da der/die/das Kindle ja oft mit den Seitenzahlen geizt.

Und so halte ich mich an die aufgestellten  Regeln,  und nehme

1. Das Papierbuch zur Hand, welches gerade (wieder einmal) ausgelesen hier auf meinem Schreibtisch liegt, also derzeitig in nächster Nähe ist, und mehr als 123 Seiten hat.
Das war recht einfach.

2. Schlage ich nun die Seite 123 auf.
Auch nicht so schwierig. Es stehen ja Zahlen dran, an den Seiten.

3. Plagiatiere ich nun fröhlich ab dem fünften Satz die folgenden drei Sätze.
Das sieht dann so aus:

Da dürfte er gar nicht auf dem Kahn fahren, bestimmt müsse er die Prüfung beim Einlaufen nachholen. Nun werden auch die anderen drei neugierig. »Wir waren nie im Schiffs …, äh … in solchem Schiffdingsbums.»

So! Und nun Reklame:

Wer sich für die christliche Seefahrt interessiert, wird um Landolf Scherzer und sein Buch „Fänger und Gefangene – 2386 Stunden vor Labrador und anderswo“ schwerlich herum kommen. Der Autor hat die 100-Tage-Reise mit der Hochseeflotte wirklich mitgemacht, und schreibt eben nicht wie der Blinde von den Farben. Schon ein paar Tage her, die Reise. Sicher. Mein Vater fuhr damals auch noch als Hochseefischer, und wenn der sagt, das dieses Buch  absolut authentisch ist, na dann… ist es das auch. Ein wenig Ostalgie kann man auch herauslesen, wenn man das will.
In den drei zitierten Sätzen geht es übrigens um feinstes und frischgesponnenes Seemannsgarn, aber das könntet ihr ja auch selbst herausbekommen.

Reklame Ende.
Wer darf nun als nächstes blättern?
Da fallen mir schon so einige ein. So ein Müller zum Beispiel. Aber der hat wohl nur so Bildergrafikbücher. Oder ein Autor der auch SAP können muss. Ob der die Zeit dafür hat?

Oder, nee. Hier. Besser!
Der Student soll es sein. Abseits seiner Automatisierungsfachbücher hat der bestimmt auch noch mehr, als nur ein paar Lustige Taschenbücher herumliegen.

Also, der Martin aus Sachsen, der sich selbst so nennende Sachsenmartin, der bekommt jetzt in hohem Bogen dieses 123-5-3 Stöckchen an den Kopp.

Etwas daraus machen du kannst musst,  junger Padawan.

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7 Antworten zu Stöckchen

  1. Zeitenhund schreibt:

    Puh! Glück gehabt. Ich muss also nicht aus der QM-Bibel für SAP-Fuzzies zitieren. Das wäre ja noch schöner!
    Na, vielleicht hätte ich doch den regionalen Krimi genommen.

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  2. Christiane schreibt:

    *wuff* *stöckchensucht*
    Feine Idee, das.

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  3. Katja schreibt:

    Wow! Du bist ja unschlagbar schnell im Apportieren von rumsausendem Gehölz. :)
    Und ein Satz mit Schiffsdingsbums ist ein toller Satz. Danke für’s Mitmachen! :)

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