Versprechen

‚Versprechen‘, das erste echte Thema des #fotoprojekt2015 bei Twitter.

Schon etwas, worüber man durchaus, auch abseits der aktuell medial aufgetischten Horrormeldungen, ein paar Gedanken verlieren kann.
Wer hält denn heute noch alle seine Versprechen? Versprechen nicht nur anderen gegenüber, sondern und gerade die Versprechen gegenüber sich selbst. Oft wird dann abgeschwächt, bis zur Unkenntlichkeit des ursprünglichen Versprechens. Negiert gar, als Versprecher dann ironisiert. Das Versprechen.
Nicht nur die großen Versprechen der Menschheit, die Wahlkampfversprechen, die Versprechen von Wissenschaft und Technik. Eher Versprechungen meist. Die meine ich nicht. Diese oft offensichtliche Märchen, Mythen oder Legenden. Keine echten Versprechen. Leider zu oft auch keine Versprecher.

Die kleinen Dinge des Alltags, die meine ich. Das Versprechen, sich mehr um sich selbst zu kümmern, oder um andere. Das Versprechen, Dinge in Angriff zu nehmen. Gegeben oft, ohne jeglichen Plan, ohne entsprechende Ressourcen dahinter. Um zu beruhigen. Sich selbst, oder auch andere.
Nun ich denke, das Nichteinhalten von Versprechen schafft Unfriede. Nicht nur in der großen weiten Welt, auch im klitzekleinen Alltag. Andere Menschen werden enttäuscht, und so enttäuscht man sich früher oder später eben auch selbst.
Seid also besser vorsichtig mit dem was ihr so versprecht und schaut, welche Versprechen, die euch gegeben werden, eher Versprechungen sind, oder sogar nur unabsichtliche oder absichtliche Versprecher.

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Eine Antwort zu Versprechen

  1. emden09 schreibt:

    Richtig. Mit fällt da besonders dieses unsägliche Nichteinhalten (Zuspätkommen) oder Verschieben von Terminen ein. Am Besten noch mit dem Zusatz „es ist etwas Wichtiges dazwischen gekommen“, der ja auch lauten könnte „unsere geplante Terminvereinbarung ist mir weniger wichtig als die kurzfristige Reaktion auf ein – für Dich eher unbedeutendes Ereignis“. Ich lasse Terminverschieber dann, wenn es mir möglich ist gerne bis zum St. Nimmerleinstag auf einen neuen Termin warten. Da geht mir dann meine Priorität, planen zu können, bei aller von mir gewohnten Spontaneität, vor der Bequemlichkeit der chronischen Terminverschieber.

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