Advent

Kühl ist es draußen geworden. Fast schon kalt. Mein sicher mehr sehr recht, als ganz schlecht verheilter Schulterbruch hat es ganz leise schon seit Donnerstag angekündigt. Das es nun wohl doch noch etwas frischer werden könnte. Die Meteorologenbilder von sibirischen Kältezungen und ähnlichem Verbalmumpitz haben das dann quasi nur noch bestätigt. Auf das Ziehen in meinem linken Oberarmknochen ist sowieso meist mehr Verlass, als auf diese Wettervermurkser. Nun.

Wieder die Zeit, um öfter mal drinnen zu bleiben. Hinterm Ofen. Obwohl da ja kaum vernünftig Platz ist. Hinter so einem modernen Ofen.
Dann eben Kerzen. Nein, kein LED-Dings, keine App. Kerzen!
Brennende Kerzen, das Lagerfeuer, der Ofen der heutigen Zeit?
Zumindest macht es einen nicht frösteliger, wenn so ein Docht brennt. Hineinstarren kann man da auch ziemlich gut. Sich besinnen, auf Dinge.

Dinge, die in unserem Leben nicht immer die ihnen zustehende Zeit bekommen. Ist ja  auch diese besinnliche Zeit, und wenn man den ganzen Kommerzwahnsinn mal stumpf wegignoriert, dann ist sie das wohl wirklich noch. Irgendwie.

Sollte man öfter mal machen. Sich Zeit nehmen. Sich besinnen.

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