Zwischendurch

Vielleicht hat es ja der eine, oder die andere mitbekommen. Ich habe dieser Tage eine Ansichtskarte auf die Reise geschickt. Aus Ostfriesland. Nach Wien. An einen leukämiekranken Jungen im Kinderspital dort. Auf die Aktion aufmerksam geworden bin ich durch  einige der Tweets von @rubberduck0811. Eine kleine Geste, um neuen Mut zu geben. Zwischendurch. Mut, gegen die Krankheit anzukämpfen. Gerade für Kinder sicherlich sehr wichtig. Dieser Mut.
Auch deswegen ging in dieser Woche einige meiner Münzen an die ‚Hilfe für krebskranke Kinder‚ in Frankfurt. Um das tägliche Mutmachen der Leute dort zu unterstützen. Und natürlich, um so ein Armband abzustauben. Animiert dazu hat mich @Doktor_FreakOut in seinem Blog, wo er aktuell versucht,  seinen eigenen Kampf zu beschreiben.
Dafür hat der Eineiige meinen Respekt.

Diese ‚Du musst kämpfen‘ Geschichte betrifft sicherlich vielerlei Krankheiten, bei vielen Menschen. Nicht nur Krebs in seinen mannigfaltigen Formen und Ausprägungen. Ich bin recht gesund. Fühle mich auch so. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich werde auch niemanden, der ernsthaft erkrankt ist, belehren und behaupten, bei uns in Deutschland sollte es besser heißen ‚Du darfst kämpfen‘.
Nein, so etwas kann ich gar nicht einschätzen, und ich hoffe das es so bleibt. Dass ich nie auf diese Art und Weisse kämpfen darf oder muss.

Was ich kann, ist versuchen zu helfen. Ein wenig nur.
Das geht eben auch zwischendurch. So wie in dieser Woche wieder.
Und es geht auch dauerhaft und nachhaltig. Jeden Tag ein bisschen für die Menschen drumzu da sein. Hier und auch hier. Und natürlich auch da. Schaut euch doch mal um, und verlinkt es euch dann selbst.
„Einen Finger kann man brechen, doch fünf Finger sind eine Faust!“
Gegen Krankheiten, die ein Arschloch sind, hilft eben oft nur diese Faust, die die Erkrankten oft nicht mehr allein geballt bekommen.

Seit geraumer Zeit schon steht mein Realname in so einer Knochenmarkspenderdatei, und wenn der Anruf kommt, dann gibt es kaum etwas, was mich von der Operation abhalten könnte. Knochenmark ist schließlich kein Rückgrat, wird ja oft verwechselt.
Und wer weiß, die Jüngeren unter euch könnten hypothetisch in ein paar Jahrzehnten mit einem meiner Organe durch die Weltgeschichte rennen. In hoffentlich vielen Jahrzehnten. Also die sehr viel Jüngeren unter euch, die noch Ungeborenen vielleicht.
Ja, es ist sehr unwahrscheinlich , aber durchaus möglich. Versucht dann, nicht unbedingt die Leber zu bekommen. ;)

So hat sicher Jeder und Jede die Möglichkeit, sich auch im Kleinen zu beteiligen. Oder im Großen. Oder beides.
Zumindest kann man mal darüber nachdenken, zu helfen.

Zwischendurch!

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Eine Antwort zu Zwischendurch

  1. Chaos schreibt:

    Ja, manchmal hilft es nach links und nach rechts zu sehen. Man kann mit Kleinigkeiten viel helfen und das sollte nie unterschätzt werden. Schön, dass du darauf aufmerksam machst. :-)

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