Haltet die Welt an

Auch wenn er zwangsläufig und untrennbar zu unserem Leben gehört, wird der Tod nie ein guter Kumpel werden.

Gute Kumpels hauen einem nicht die Beine weg.

Gedankenstall

Tod. Ironischerweise meine erste Lebenserfahrung. Als ich 3 Monate war, verstarb mein Vater. Also der biologische. Man sollte meinen, ich fühlte mich ihm nicht verbunden. Tatsächlich ist diese biologisch-väterliche Seite in mir sehr stark. Ebenso stark ist in mir die Verbindung mit dem Tod.

Der Friedhof, auf dem mein Vater begraben ist, ist für mich „Kinderspielplatz“, die Trauer meiner Mutter, die Notwendigkeit, mich bei meinen Großeltern zu belassen während der Woche, die ständigen Trennungen…. meine ersten Eindrücke vom Leben, bevor ich überhaupt „aufnahmebereit“ war. So die Theorie.

Mein „neuer Vater“,  wurde ein Kapitän zur See, selten da, ab dem 3. Lebensjahr. Und von Anfang war an meine männliche Bezugsperson, mein Großvater, der dann auch verstarb, als ich 13 war.

Der Friedhof in Altenwalde… voll von meinen Vorfahren, aber ironischerweise auch voll von Kindheitserinnerungen. Ich kenne jeden Winkel und fühle mich dort zu Hause.

Tod – gehörte immer zu meinem Leben…

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