Paket

Schon merkwürdig, wenn man nach der Arbeit in so ein leeres Haus kommt. Nicht gruselig merkwürdig, sondern anders, eher so ungewohnt merkwürdig.
Keiner da, ist ja die eine Sache. Kommt heute wohl auch keiner mehr, eben die andere.
Nicht, dass ich mit der Situation völlig überfordert wäre, allerdings sind nun auch erstmal alle Pflanzen im Haus schön gegossen.  Musste wohl sowieso sein. Denk ich mal.

Die Spülmaschine brauche ich derzeitig auch nicht unbedingt. Zum Handabwasch fehlte mir dann aber doch die Lust. Also hab ich die paar Teller und Tassen da doch rein geräumt. Man kann die ja auch halb- oder dreiviertelvoll einschalten. Morgen oder übermorgen.
Einkaufen, da war ja auch noch was. Andererseits kann ich auch das bequem morgen erledigen. Ist ja schließlich noch etwas im Haus und mein Verbrauch, nun ja.
Fernseher gibt auch nicht viel her. Funktioniert aber noch tadellos. Zum Wegnicken reichts.

Der Nachbar brachte mir dann noch ein Paket. War ja tagsüber keiner da, es anzunehmen. Gut, dass es Nachbarn gibt. Auch wenn sie hier immer alles wissen wollen. Ein bisschen quatschen in der Küche, und Zack! weg war er wieder.
Geburtstagsgeschenk für die Tochter. Hatte die Holde vor ihrem Aufbruch noch bestellt. Gut, die Geschenke hätten wir dann also auch alle beisammen. Und nun ist Ruhe.

Also, für mich.

Tag 3 von 29
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