Sommer

Er ist wohl nun doch zumeist angekommen, der Sommer 2014. Und wir sind dabei. Alle! Ob wir es wollen, oder nicht. 
Das Gejammer über die dicken Füße und die den Rücken hinunterlaufenden Schweißströme kann ich ja nicht wirklich ernst nehmen. Dicker, als mit den Wollsocken im Winter, werden eure Beinenden auch nicht sein und ja, man kann schon mal schwitzen, wenn es warm ist. 
Übelriechende Menschen in engen, dafür öffentlichen Räumen, meist sich fortbewegenden Räumen, kann man aus dem Weg gehen. Schonmal über eine Reise nachgedacht? Nein, nicht in so ein Katalogurlaubsparadies mit ewigem Postkartenwetter.

Einfach mal auf das Rad setzen und ans Meer, oder an den See, den Bach radeln. Meistens gut machbar, wenn man nicht gerade in der Wüste Gobi wohnt. Dann besser im Zelt bleiben und Pfefferminztee trinken. Für die, die kein Fahrrad fahren dürfen, können oder wollen: Der Fußbus fährt immer, und ganz ohne Ekel vor Mitreisenden.

Dafür gibt es ein Gefühl der eigenen nackten Füße auf dem Gras der Sommerwiese, den Duft nach Wasser und Teer am Bootsanleger. Den ganz eigenen Sommerduft. Wer aus den Blechdosen des alltäglichen Fortbewegens mal aussteigt und die Zentralverriegelung von außen betätigt, ein paar Schritte vom eingetretenen Weg weg geht, der kann problemlos Käfer beobachten, und anderes Krabbelgetier. Sich in den warmen Sand eines Strandes legen. Ob an der Isar oder auf Borkum ist dabei völlig gleichgültig.
Wenn es dann doch mal einen Schauer gibt, bleibt einfach mal da, wo ihr gerade seid. Steckt das Internetendgerät vielleicht in eine Tupperdose, oder etwas ähnlich wasserfestes. Lasst eure Klamotten doch mal richtig vom warmen Regen durchnässen und dann vom Wind wieder trocknen. Probiert es mal aus, dieses „ohne jammern“.

Ihr könnt das!

 

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