Twitter

Zwischenablage03140 Zeichen. Maximal, pro Tweet. Es ist nur Twitter, Kurznachrichtendienst eben. Mein Twitter ist von Nachrichten wohl so weit entfernt, wie Discountergyros von Fleisch.
Gut, natürlich strickt sich jeder seine Timeline irgendwie selbst und wenn ich Nachrichten wollte, könnte ich natürlich den üblichen Newskanälen folgen. 
Tu ich aber nicht. Dafür gibt es andere, wohl bessere Übersichtsseiten im Netz und die dicksten Brummer retweetet mir sowie irgendeiner meiner Followings auf die Zeitleiste.

Nöh, ich mag lieber Menschen folgen, nicht Redakteuren und Redaktionen.
Kurzweiliges aus dem Leben, welches mitunter gar nicht mal so verschieden vom eigenen scheint. Tiefpunkte, Höhepunkte, Alltägliches. Gedanken, auch Ideen, gibt es oft, Projekte. Schöne Worte werden vorgekramt und hübsch aneinander gereiht. Auch Gesellschaftskritik hier und da, verpackt in feiner Ironie, oder bitterem Sarkasmus. Manchmal auch wütend und ganz offen.
Ja, es wird sicher auch mal von fremden oder den eigenen
Titten Brüsten berichtet, oder vom eigenen oder fremden Penis.
Vom Mettkaffeeigelbiereintatmimimiorthornnutella auch. Trivial, bisweilen. Wertfrei trivial, für mich. Meist witzig, aber man muss ja auch nicht jeden Quatsch besternen.


Manches werte ich allerdings auch, meist nur für mich selbst. Dann blocke ich auch mal. Nicht, weil ich eine Diskussion scheuen würde.
Wie im wirklichen Leben, ist eben eine Diskussion mit bestimmten Charakteren über bestimmte Themen obsolet.
Manchmal schade! Manchmal auch unvermeidlich! Mein Twitter!Wenn es dann in die Privatsphäre hineingeht, nun gut.
So weit wie ich es zulasse, okay. Wer weniger zulässt, auch gut. Wer mehr zulässt? Sicherlich tolerierbar. Meist akzeptabel, und bisher immer akzeptiert.

Ein Grund zu stalken? Ja, natürlich. Wenn man denn mit einem Klammerbeutel gepudert ist, oder sich als Kind mal anderswo kräftig den Kopf gestoßen hat, sicherlich. Das scheinen in letzter Zeit immer mehr zu werden. Ein gesellschaftliches Phänomen? Die Anomymität im Netz ausnutzend?Mag sein, leider!Einige, ob „Elite“ oder Peng, entziehen sich dem, durch Löschung alles Löschbaren. Das Netz vergisst sowieso nur die Hälfte, wenn überhaupt. Ob es die Probleme dann löst, bleibt für diejenigen nur zu hoffen.
Für die Menschen hinter den Accounts.

Ich befinde diese Tendenz als bedenklich. Einige stellen durch ihre Stalkerei in meinen Augen Regeln auf. Ihre eigenen Regeln! Twitterregeln sozusagen. Ihr könnt euch denken, was ich davon halte.

Nee, noch etwas weniger.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Gedanken, Jogginghose, sonstiges, Twitter veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.