Energie

Taube im FlugEnergie ist überall. Kennt man, weiß man. Alles ist Energie, aus Energie entstanden, oder zumindest auf Energie zurückzuführen.
Mit der eigenen Energie ist es dann aber doch immer mal wieder so eine Sache. Dieses „überall“ scheint auf den eigenen Körper mitunter nicht zuzutreffen. Manchmal auch nicht auf die eigene geistige Verfassung.
Energydrinks, also Energiegetränke, oder diese niedlichen kleinen Energietäfelchen machen es trotz ihres Namens auch nicht besser. Drogen allerdings auch nicht. Bewußseinserweiternd sollen sie sein, energie- und leistungssteigernd, was nicht noch alles. In Wirklichkeit tunen sie nur die vorhandenen normalen Körperfunktionen für eine kurze Zeit. So in etwa wie bei einem Softwaretuning eines Verbrennungsmotors. Wenn sich aber der Motor nicht grundlegend ändern, also technisch/mechanisch verbessert wird, dann wird dies über kurz oder lang nicht zum Vorteil für eine lange zuverlässige Funktion desselbigen gereichen. Vor allem nicht, wenn ständig höhere Leistungen abverlangt werden.
Nur das Drogen ein starkes Verlangen nach eben diesem Tuning auslösen, und es dann nicht mehr ohne sie geht. Ein unangenehmer Nebeneffekt, zumindest im Normalzustand. Erschwerend kann man seinen Körper ja nicht „technisch verbessern“ indem man sich einfach ein paar größere Knochen und zusätzliche Muskeln oder Hirnwindungen wachsen lässt. Blöd!
Energie kann nicht verloren gehen.“ Energieerhaltungssatz. Kennen einige von euch vielleicht auch noch aus der Schule. Also bezieht man doch  seine Energie am besten aus der ohnehin vorhandenen Menge an Energie, und nicht aus irgendwelchen künstlich geschaffenen Stimmungsaufhellern, die im Endeffekt gar keine sind. Denen braucht man dann auch nicht mehr mental oder körperlich nachzulaufen, was ja jede Menge Energie spart. Die Kunst bleibt halt nur, diese Energie zu finden und dann auch noch zu nutzen, für sich selbst quasi umzuwandeln.
Denkt mal bei einem Spaziergang darüber nach. Oder bei einer Tasse Kaffee. ;)

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